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Afrikas bislang größtes Geothermieprojekt kurz vor der Unterzeichnung

In Äthiopien sind zwei jeweils 2 Mrd. Dollar schwer geschätzte Teilprojekte geplant. Diese haben das Potenzial, eine elektrische Leistung von insgesamt 1.000 MW in Äthiopien zu installieren. Das größte bisherige Projekt zum Ausbau der Geothermie in Afrika steht kurz vor der Unterzeichnung. Kooperationspartner ist Reykjavik Geothermal, der die Investoren Berkley Energy und Iceland Drilling ins Boot geholt hat.

Projektentwickler Corbetti Geothermal verhandelt bereits seit drei Jahren mit dem Äthiopischen Ministerium für Wasser, Bewässerung und Elektrizität sowie dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaftskooperationen. Grund dafür sind Gesetzesänderungen während der Explorationsphase sowie diverse Uneinigkeiten. Bereits vier Jahre vor Verhandlungsbeginn wurden 30 Mio. Dollar für die Exploration ausgegeben. Nun soll Ende 2017 das erste von zwei Teilprojekten unterzeichnet werden. Das Corbetti-Projekt befindet sich in der östlichen Arsi-Zone. Corbetti Geothermal hat die Finanzierung durch global agierende Geldgeber, wie die Afrikanische Entwicklungsbank und die Europäische Investitionsbank abgesichert. Auch viele private Investoren aus den USA und Europa spielen eine tragende Rolle in diesem Projekt. Äthiopiens geothermisches Potenzial wird auf 10.000 MW geschätzt.

Quelle: ThinkGeoEnergy, Bundesverband Geothermie