| Geothermie

Entscheidung zugunsten von Geothermieprojekt in Holzkirchen

Mit einer Zweidrittelmehrheit hat sich der Gemeinderat von Holzkirchen (Oberbayern) Anfang Mai für die Umsetzung des örtlich geplanten Geothermieprojekts entschieden. Hierüber soll die Gemeinde künftig Fernwärme beziehen.

Die Investitionskosten sollen sich auf rund 40 Mio. Euro belaufen. Die Gemeindewerke gehen davon aus, dass durch das geplante Heizwerk täglich so viel Energie erzeugt wird, wie durch 50.000 Liter Heizöl – mit entsprechend positiver CO2-Einsparung im Bereich von bis zu 10.000 Tonnen im Jahr. Die erforderlichen Bohrarbeiten sollen 2016 beginnen. Aufgrund diverser bereits realisierter Geothermieprojekte im Umland und einer durchgeführten 3D-Seismik ist der Untergrund in Holzkirchen schon gut bekannt. Bereits im Frühjahr 2014 wurde über ein Gutachten des Leibnitz-Instituts für angewandte Geophysik eine achtzigprozentige Erfolgswahrscheinlichkeit für ausreichend heißes Thermalwasser prognostiziert.