Hightech am Arbeitsplatz: Beim Kanalbetrieb ist moderne Technik allgegenwärtig. © IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur

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Mitmachen beim Imagefilm-Projekt über attraktive Jobs bei Abwasserbetrieben

Hauptsache erstmal Geld verdienen! Schon klar, aber das ist auf Dauer nicht alles. Viele Menschen wollen einen gut bezahlten Job, der ihnen zudem das Gefühl gibt, ihre Zeit und Arbeitskraft sinnvoll einzusetzen. Da würden sich die Abwasserbetriebe doch eigentlich anbieten. Da macht jeder einen wichtigen Job. Unsere heutige Lebensweise wäre schlicht nicht denkbar ohne funktionierende Abwasserbeseitigung – systemrelevant heißt das heutzutage.

Doch seien wir mal ehrlich: Die meisten Menschen auf der Suche nach Arbeit oder einem Ausbildungsplatz haben die Abwasserbetriebe gar nicht auf dem Schirm. Und das ist ja eigentlich ein großes Lob: Sie arbeiten so unauffällig und zuverlässig, dass sich der Durchschnittsbürger gar keine Gedanken über die Abwasserentsorgung zu machen braucht.

Der Haken an der Sache: So kommt man in Zeiten des Fachkräftemangels nur schwer an motivierte Mitarbeiter/-innen und Auszubildende. Umso schwieriger, wenn der eigenen Branche der schwefelige Geruch der Kanalisation anhaftet. Diese Erfahrung machen Abwasserbetriebe in den vergangenen Jahren immer häufiger.

 

Das eigene Image ist nicht in Stein gemeißelt

Doch am Image der eigenen Branche kann man schrauben. Auf gut Deutsch heißt das Stichwort heutzutage Employer Branding – sich selbst als Arbeitgeber zu einer positiv besetzten Marke machen. In diesem Fall bedeutet das konkret, den Abwasserbetrieb als möglichen Arbeitgeber überhaupt bekannt zu machen, mit den aufkommenden Assoziationen aufzuräumen und die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu vermitteln.

Denn es ist faktisch so, dass Abwasserbetriebe eine große Bandbreite an verschiedenen Berufsbildern bieten – und die wenigsten davon sind in irgendeiner Weise schmutzig. Ob Ingenieure, Techniker oder Kanalmeister – dank modernster Technik muss nur noch selten tatsächlich jemand runter in den Kanal. Schließlich erledigen mittlerweile Kameras und Roboter die meisten Aufgaben.

 

Gullywood Productions presents

Apropos Kamera… Ein kleiner Imagefilm wäre doch gut, der den Abwasserbetrieb als potenziellen Arbeitgeber für junge Fachleute und Schüler ins Blickfeld rückt. Das haben sich auch Kathrin Sokoll und Marco Schlüter vom Kommunalen Netzwerk Abwasser (KomNetABWASSER) gedacht und in Daniela Fiege, Vorstand beim KomNet-Teilnehmer SAL Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen, eine engagierte Partnerin gefunden. Gemeinsam haben sie den Trailer für einen Imagefilm produziert, dessen spätere Endversion auf Jobbörsen, an Berufsinformationstagen in Schulen, auf der eigenen Website und in den Sozialen Medien gezeigt und verbreitet werden.

Der fertige Film wird die vielen spannenden Arbeitsfelder im Abwasserbetrieb vorstellen und schließt mit einem Call-to-Action ab – noch so ein neudeutsches Wort. Für alle, die nicht Marketing sprechen: ein Aufruf aktiv zu werden, in diesem Fall sich zu informieren und zu bewerben. Und dann sind die Zuschauer dran und erkennen hoffentlich, dass sie mit ihrer Arbeitskraft – eingesetzt beim Abwasserbetrieb des Vertrauens – die Welt, die Umwelt oder zumindest die eigene Gemeinde ein Stückchen besser machen können. Und sicherer kann ein Job kaum sein, denn Abwasser fällt immer an.


Weitere Informationen:

https://www.ikt.de/blog/imagefilm-projekt-sinnstiftende-jobs-abwasserbetrieb/