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Siemens Gamesa: Deutscher Offshore-Windpark Arkona in Rekordzeit installiert

Am 16. April ist der Offshore-Windpark Arkona feierlich durch die Eigentümer E.ON und Equinor in der deutschen Ostsee eröffnet worden. Siemens Gamesa hat die Bauarbeiten inklusive der Installation und Inbetriebnahme der 60 SWT-6.0-154 Direct Drive Offshore-Windturbinen in einer Rekordzeit von nur fünf Monaten zwischen Juni und Oktober 2018 durchgeführt. Der Arkona Windpark verfügt über eine Gesamtleistung von 385 MW und wird rund 400.000 deutsche Haushalte mit Strom versorgen.

Siemens Gamesa hat die Windturbinen des Windparks auf einer Fläche von 39 Quadratkilometern auf sogenannten Monopile-Fundamenten in Wassertiefen zwischen 23 und 37 Metern installiert. Der Windpark liegt in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone in der Ostsee, 35 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen. Die gesamten Arbeiten konnten gemeinsam mit dem Bauherrn reibungslos aus dem zur Verfügung gestellten Hafen Sassnitz-Mukranin fünf Monaten erledigt werden. Siemens Gamesa setzte sein bewährtes „24One“ Konzept ein, bei dem eine Turbine innerhalb von 24 Stunden installiert wird. Ziel ist es, durch ein effizientes Projektmanagement die Installationszeiten zu reduzieren und so den Kundennutzen zu erhöhen. In nur gut drei Monaten wurden die Offshore-Turbinen von einem durch den Betreiber gestellten Installationsschiff aus installiert. Nur zwei Tage nach Abschluss der Installationsarbeiten waren alle Windturbinen auf See voll einsatzfähig. Der Windpark konnte somit deutlich früher als geplant fertiggestellt und von dem Betreiberkonsortium, bestehend aus dem deutschen Energieversorger E.ON und dem norwegischen Energieunternehmen Equinor, in Betrieb genommen werden.

„Wir freuen uns, dass wir die erste Installation unserer getriebelosen 6-Megawatt-Offshore-Turbinen in der Ostsee so sicher, zuverlässig und schnell abgeschlossen haben. Mein Dank und meine Anerkennung gehen an die Kolleginnen und Kollegen auf allen Seiten: Sei es bei unseren Auftraggebern E.ON und Equinor, unseren Zulieferern oder unseren Mitarbeitern von Siemens Gamesa. Eine hervorragende Zusammenarbeit und Umsetzung auf höchstem Niveau haben das Projekt von Beginn an charakterisiert“, sagt Andreas Nauen, CEO der Offshore Business Unit bei Siemens Gamesa Renewable Energy. „Der Windpark Arkona zeigt exemplarisch den großen Beitrag, den die Offshore-Windkraft für die Stromversorgung in Deutschland bereits leistet. Dank der rasanten technischen Weiterentwicklungen ist die Offshore-Windkraft binnen weniger Jahre zu einer kostengünstigen Energiequelle gereift, die saubere Energie für kommende Generationen liefert.“Siemens Gamesa hat weltweit mehr als 3.100 Offshore-Windturbinen mit einer Gesamtleistung von mehr als 13 GW installiert. Die Geschäftstätigkeit und Erfahrungen reichen bis ins Jahr 1991 zurück, als das Unternehmen die weltweit erste Offshore-Windkraftanlage errichtete. Mit einem starken Fokus auf Sicherheit und Innovation ist Siemens Gamesa ständig bestrebt, die Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Energy) aus Offshore-Windkraft zu reduzieren.

 

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