Neu im Vorstand: Benedikt Stentrup (links) sowie Volker Neubert (rechts). Andreas Haacker (Mitte) wurde erneut zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. © RSV

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Neuer Vorstand führt den RSV

Keine Frage: Die erste Online-Mitgliederversammlung der 29-jährigen Geschichte des Rohrleitungssanierungsverband e. V.(RSV) war etwas Besonderes. Mit viel Disziplin, straffem Programm und einstimmigen Ergebnissen wurde der Weg für einen neuen Vorstand bereitet: Benedikt Stentrup und Volker Neubert sind die neuen Stellvertreter, Andreas Haacker bleibt der Vorstandsvorsitzende.

 

Abschied für Wolfram Kopp und Torsten Schamer

Höhepunkt der Versammlung waren die Vorstandswahlen. Nach jahrelangem Engagement für den RSV haben sich Torsten Schamer und Wolfram Kopp aus dem Vorstand zurückgezogen. Der Dank, der den beiden von allen Seiten gespendet wurde, war groß. „Was dieser Vorstand auch in der Freizeit geleistet hat, ging über das Wort Ehrenamt sicherlich hinaus“, sagte Geschäftsführerin Reinhild Haacker mit Blick auf die letzten vier Jahre. Nach dem Amtsantritt 2017 hatte der Vorstand mit hohem persönlichem Einsatz für ein Wiederaufleben der RSV-Arbeitskreise, den Umzug der Geschäftsstelle nach Hamburg und die Aufnahme von zahlreichen Mitgliedern gesorgt. Beide wurden in Reimform verabschiedet.

Als neue Stellvertreter des Vorstands wurden Volker Neubert, Technischer Geschäftsführer der Aarsleff Rohrsanierung GmbH und Benedikt Stentrup, Geschäftsführer der Sanierungstechnik Dommel GmbH einstimmig gewählt. Beide engagieren sich bereits seit einigen Jahren im Verband. „Ich bedaure dies zutiefst“, erklärte Versammlungsleiter Steffen Hommel die Wahl - mit einem gewissen Augenzwinkern. „Wir verlieren im Arbeitskreis Strategie zwei wichtige Mitstreiter“. Das Gremium ist im Verband beratend für den Vorstand tätig.

 

„Wir haben noch viel vor“

Alle neu gewählten Vorstandsmitglieder bedankten sich für das Vertrauen und kündigten an, die zuletzt erfolgreiche Arbeit des RSV weiterzuführen. „Wir haben viel erreicht, haben aber noch viel vor - in den Arbeitskreisen aber auch in der Kommunikation mit den Netzbetreibern und der Öffentlichkeit“, fasste Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker (Siebert + Knipschild GmbH) zusammen. „Unsere Technologien werden gebraucht. Wir haben mit unserer Arbeit dafür zu sorgen, dass noch mehr Menschen klar wird, dass die grabenlose Kanalsanierung dem Umwelt- und Klimaschutz dient. Die Techniken für die Auftraggeber greifbar zu machen, bleibt eine wichtige Aufgabe.“ Lobende Worte kamen auch vom Vorsitzenden des Beirats, Andreas Schreiber, der die spannenden Themen im monatlichen Erfahrungsaustausch hervorhob. Er befürwortete den stärkeren Kontakt zu den Netzbetreibern.
Neue Merkblätter in Arbeit

Dass der aktuelle Weg des RSV richtig ist, zeigt der Blick auf die Mitgliedszahlen. Im Jahr 2020 wurden 24 neue Mitglieder aufgenommen, allein in diesem Jahr kamen schon neun weitere hinzu. Durch die Corona-Pandemie und den schnellen Umstieg auf Onlinesitzungen konnte die Arbeit an den Merkblättern beschleunigt werden - in diesem Jahr sollen mindestens vier Merkblätter veröffentlicht werden. Neue Arbeitskreise stehen ebenfalls in den Startlöchern, wie zum Beispiel der Arbeitskreis „Standardisierte Dokumentation“. Auf den Weg gebracht wurden auch Satzungsänderungen, die künftig Online-Mitgliederversammlungen möglich machen. Nach knapp zweieinhalb Stunden endete die wohl schnellste Mitgliederversammlung der RSV-Geschichte.

 

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