Installation von Kerosinleitungen am Flughafen München © Bilfinger SE

| Leitungsbau

Rohrleitungen für Ausbau des Flughafens in München

Der Flughafen München gehört in pandemiefreien Zeiten mit rund 48 Mio. Passagieren jährlich zu den größten Luftverkehrsdrehkreuzen in Europa. Um die Qualität der Passagierabfertigung aufrechtzuerhalten, sollen bis 2021 das Vorfeld Ost und bis 2023 das Terminal 1 erweitert werden. Dafür verantwortet Bilfinger die gesamte Errichtung der Kerosinleitungen zur Flugzeugbetankung vom Engineering über die Lieferung, Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme. Der Auftragswert beträgt rund 13 Mio. Euro

Zur Sicherstellung der Treibstoffversorgung in den neuen Bereichen des Flughafens übernimmt die österreichische Tochtergesellschaft Bilfinger Industrial Services das Engineering, die Fertigung, Installation und Inbetriebnahme von rund 3.240 Meter Rohrleitungen für die Erweiterung des Terminal 1 sowie von 3.580 Meter Leitungen auf dem neuen Vorfeld „Modul C2.5“. Insgesamt werden sechs neue Schieberbauwerke und 118 Anschlussleitungen mit Hydranten-Pits für die Flugzeugbetankung errichtet. Eine Besonderheit der Rohrleitungen ist die spezielle Innenbeschichtung, da für Kraftstoffleitungen strenge Auflagen gelten. Darüber hinaus stellt das Projekt hohe Qualitätsanforderungen an die Schweißarbeiten sowie die Einbindearbeiten an die in Betrieb befindlichen Kerosinleitungen, die teilweise im Rollfeld durchgeführt werden. Die Realisierung der Projekte erfolgt während des laufenden Flugbetriebs auf den angrenzenden Flugbetriebsflächen.

 

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