Neuer Wasserspeicher Hosterwitzn © Oliver Killig

| Wasserversorgung

Mehr Wasser für Dresden: Neuer Wasserspeicher geht in Betrieb

Seit Mai 2021 kommt das Trinkwasser für 82.000 Verbraucherinnen und Verbraucher im Dresdner Norden aus dem neuen Hochbehälter Hosterwitz an der Fischhausstraße. Dieser fasst 3.000 Kubikmeter Wasser mehr als der bestehende Wasserspeicher in der Radeberger Vorstadt und kann zukünftig um weitere 9.000 Kubikmeter erweitert werden. „Wir haben damit einen notwendigen Baustein für die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in Dresden geschafft. Alle Funktionstests und Trinkwasserproben verliefen erfolgreich, sodass nun die erste von zwei Wasserkammern an das Netz geht“, erklärt Jens Schönberger, Abteilungsleiter Assetmanagement Wasser. Im Juni geht auch die zweite Kammer in Betrieb. Der alte Hochbehälter Hosterwitz kann dann vom Trinkwassernetz getrennt werden. Der neue Wasserspeicher fasst insgesamt 18.800 Kubikmeter. Dies entspricht fast 7,5 olympischen Schwimmbecken oder 125.000 handelsüblichen Badewannen.

Der neue Hochbehälter hat neben der größeren Speicherkapazität einen weiteren Vorteil: Er ist fünf Meter tiefer angeordnet als der alte und liegt damit auf gleicher Höhe mit dem größten Hochbehälter auf der linken Elbseite. Insbesondere bei Betriebsstörungen können die Mitarbeiter somit noch flexibler und ohne zusätzlichen Energieeinsatz das Wasser umleiten. Durch diese neue Lage sinkt der Druck in den direkt angeschlossenen Versorgungszonen geringfügig um 0,5 bar. Eine gleichmäßige Druckverteilung im Versorgungsgebiet ist dabei sichergestellt. Sollte es dennoch zu Störungen im Wassernetz kommen, wenden sich Betroffene an den Entstördienst Wasser.

Der alte Hochbehälter Hosterwitz wurde zusammen mit dem Wasserwerk Hosterwitz im Jahr 1908 in Betrieb genommen. Daher hat er auch seinen Namen. Baubeginn für den neuen Hochbehälter Hosterwitz war im August 2018. Innerhalb der SachsenEnergie-Unternehmensgruppe ist die DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH für die Wasserlieferung und den Netzbetrieb zuständig. Für den Neubau investierte SachsenEnergie rund 13 Mio. Euro.

 

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