Mit dem sogenannten „Crawlereye“ können nicht begehbare Kanäle inspiziert werden. © IAB Weimar

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23. Rohrbau-Kongress in Weimar

Von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen durchziehen Deutschlands „längste“ Bauwerke flächendeckend Stadt und Land – die Rede ist von unterirdischen, weit verzweigten Rohrleitungssystemen. Doch in welchem Zustand sind sie und welcher Aufwand ist für ihre Erhaltung notwendig? Diese und andere Fragen werden auf dem am 14. und 15. November 2018 stattfindenden 23. Rohrbau-Kongress in Weimar diskutiert.

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes führt der Bau neuer Infrastrukturen unter die Erde. Nicht nur die Versorgung mit Trinkwasser und Energie, sondern auch die Abwasserbeseitigung stellen Ingenieure und Städteplaner vor große Herausforderungen. Immerhin werden im Jahr 2030 voraussichtlich weltweit 5 Mrd. Menschen in Städten leben. Aber auch im kleineren Maßstab – wie bei der Realisierung von Hausanschlussleitungen – gilt es, aufgerissene Vorgärten, Gehwege und Einfahrten und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen für Eigentümer und Nutzer der Liegenschaften zu vermeiden.

Von der Zustandserfassung von Leitungssystemen bis zu Regelungen des neuen Baurechts

Nahezu 30 Referenten greifen diese Schwerpunktthemen auf und informieren über Verfahren der Zustandserfassung von Leitungssystemen, Vorgehensweisen beim grabenlosen Bauen, Prozesse bei der Bereitstellung von Wärme und Kälte sowie Regelungen des neuen Baurechts. Die Vortragsthemen sind anwendungsorientiert und lohnen einer intensiven Betrachtung und Diskussion. Gemeinsam mit Branchenverbänden sowie den Medienpartnern 3R und bbr konzipiert und organisiert die IAB Weimar gGmbH diese impulsgebende Veranstaltung. Nur im Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft können schwierige Herausforderungen gemeistert werden.

Zusätzlichen Raum für den Gedankenaustausch bieten die tagungsbegleitende Fachausstellung und die Abendveranstaltung am 14.November – eine gute Möglichkeit, um sich mit Rohrherstellern, Netzbetreibern, Leitungsbauern und Vertretern der Verbände auszutauschen. Die Ingenieurkammer Thüringen erkennt den Rohrbau-Kongress als Fortbildungsveranstaltung an.

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