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5. HYPOS-Forum: Fortschritte auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft

Am 5. und 6. November treffen sich die Partner des HYPOS-Netzwerks mit nationalen und internationalen Experten in Dresden, um über die Fortschritte auf dem Weg in die Wasserstoffwirtschaft zu informieren. Das HYPOS-Netzwerk, in dem seit 2013 mehr als 100 Akteure aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Industriekonzernen aktiv sind, verfolgt gemeinschaftlich das Ziel, den Aufbau einer flächendeckenden Grünen Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben. Beim HYPOS-Forum werden daher alle Aspekte von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Anwendung beleuchtet.

Bis Ende des Jahres will die Bundesregierung eine nationale Wasserstoffstrategie auf den Weg bringen  – das zeigt die Bedeutung, die das vielseitige Gas, das auf Basis erneuerbarer Energien per Elektrolyse gewonnen werden kann, erlangt hat. Trotz des hohen politischen Interesses gibt es viele Details, die in der Praxis erprobt werden müssen, bevor sie im großen Maßstab für die Energieversorgung einer Industrienation wie Deutschland genutzt werden können.

 

Sicherheitsniveau erhöhen

Beim HYPOS-Forum werden die Partner u. a. über INES informieren, ein Projekt zur integrativen Erhöhung des Sicherheitsniveaus in der Wertschöpfungskette für Wasserstoff. „Erst durch den Nachweis, dass ein sicherer Umgang mit Wasserstoff möglich ist, schaffen wir gesellschaftliche Akzeptanz für das Gas als zukunftsfähigen Energiespeicher“, betont Lisa Römer von der TU Dresden. Neben HYPOS-Projekten informiert das Symposium über die Reallabore in Mitteldeutschland, bei denen die großindustrielle Herstellung von Wasserstoff und seine Speicherung erprobt wird.

International wird es, wenn der Wasserstoffgesandte des niederländischen Ministeriums für Wirtschaft und Klimapolitik, Noé van Hulst, die Perspektiven aus Sicht seines Landes vorstellt. Anschließend diskutiert van Hulst u. a. mit Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig, Thorsten Herbert von der NOW GmbH und dem Vorstandsvorsitzenden des HYPOS e.V., Dr. Joachim Wicke, über Mitteldeutschland auf dem Weg zur Wasserstoffwirtschaft. „Der Fokus der kommenden Jahre liegt darauf, Erzeugung und Speicherung in den Reallaboren mit den Anwendern zusammenbringen“, deutet Dr. Joachim Wicke die anstehenden Herausforderungen an.

Der erste Veranstaltungstag schließt praxisnah, mit exklusiven Führungen bei den HYPOS-Mitgliedern Sunfire GmbH und Fraunhofer IKTS vor Ort. Am zweiten Tag informieren Experten über ihre Erfahrungen und weiteren Vorhaben mit Wasserstoffanwendungen in der Mobilität und Industrie. Beispielsweise präsentiert der Hamburg Airport seine Erfahrungen mit wasserstoffbetriebenen Gepäckschleppern und die Verbundnetz Gas AG blickt in die Zukunft der Grünen Energieträger.

 

Weitere Informationen

www.hypos-eastgermany.de