Reger Austausch auf der Fachausstellung: Für viele Besucher ist das Oldenburger Rohrleitungsforum ein Marktplatz der Meinungen. © iro/michaelstephan.eu

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Nachbericht: 33. Oldenburger Rohrleitungsforum

In diesem Jahr fand das Oldenburger Rohrleitungsforum ein paar Tage später statt als üblich – ansonsten konnte das Tiefbauforum mit begleitender Fachausstellung wieder mit den gewohnt beeindruckenden Zahlen aufwarten: Rund 3.500 Besucher aus dem In- und Ausland sowie ca. 400 Aussteller und etwa 145 Referenten und Moderatoren bildeten den Rahmen für eine gelungene Veranstaltung, welche die Jade Hochschule am Studienort Oldenburg in der Ofener Straße wie schon in den Jahren zuvor an ihre Kapazitätsgrenzen brachte.

Getreu dem Veranstaltungsmotto handelten viele der diesjährigen Referate von Trinkwasser und Abwasser bzw. den entsprechenden Netzen und deren Beeinflussung durch einen globalen Klimawandel. Dies bildete gleichsam den inhaltlichen roten Faden einer Diskussion, die durch die Wetterentwicklung in Mitteleuropa und in Deutschland im vergangenen Jahr besonders aktuell geworden ist. Der sehr lange und warme Sommer führte 2018 jedenfalls in einigen Gebieten zu erheblichen Ernteeinbußen in der Landwirtschaft, mancherorts gab es auch Beeinträchtigungen der Trinkwasserversorgung – ein Sachverhalt, dessen konkrete Auswirkungen auf die Arbeit von Kommunen und Netzbetreibern vorgestellt wurden.

Davon unabhängig fanden in zahlreichen Vorträgen immer auch andere, spannende und aktuelle Themen aus der Rohrleitungswelt Eingang in die Programmvielfalt des Oldenburger Rohrleitungsforums. Die „Diskussion im Café“ und der „Ollnburger Gröönkohlabend“ in der Weser-Ems-Halle am Ende des ersten Veranstaltungstages rundeten die Veranstaltung in gewohnter Weise ab.

 

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